Sitzung: 29.09.2021 Ausschuss für Jugend und Sport
Frau Erste Stadträtin Sollmann
führte in das Thema ein. Seitdem das Gulfhaus und damit die Kinder- und
Jugendarbeit in städtische Strukturen überführt worden ist, sei bereits Vieles
umgesetzt worden. Mit Herrn Hartmann als Stadtjugendpfleger und Herrn Krause
als Einrichtungsleiter seien derzeit zwei Vollzeitstellen mit der Jugendarbeit
in Vechta betraut. Zudem werden externe Träger eingesetzt. Einer dieser
externen Träger, das Stellwerk Zukunft, sei derzeit mit dem Neuaufbau des
Jugendtreffs in Langförden beauftragt.
Der Stadtjugendpfleger Tobias
Hartmann sowie der Einrichtungsleiter Sebastian Krause stellten anschließend
anhand einer Präsentation (Anlage zu TOP
2) die Angebote des Gulfhauses, wie z.B. die festen Gruppenangebote, das
Sommerferienprogramm, das Sommerferiencamp sowie das Home Schooling und das
Projekt „Cook and Book“ vor. Betont wurde das hohe ehrenamtliche Engagement,
ohne welches die vielen Aktionen nicht stattfinden könnten. Zudem wurde ein
Einblick in die Jugendkulturarbeit des Jugendkulturvereins Oldenburger
Münsterland e.V. gegeben, welche in den Sommermonaten viele verschiedene
Veranstaltungen sowohl im Innenhof als auch im Saal des Gulfhauses
organisierten.
In Zukunft sollen vermehrt
inklusive Angebote im Gulfhaus stattfinden. So wolle eine Ehrenamtliche einen
Gebärdensprachenkurs im Gulfhaus anbieten. Zudem solle auch die Zusammenarbeit
mit den Schulen intensiviert werden. Hier würden sich laut Herrn Krause in
Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeiterinnen viele Möglichkeiten anbieten.
Auch eine Jugendfreizeit für Kinder ab 14 Jahren sei in Zukunft geplant.
Stellvertretend für die
Jugendarbeit in Langförden stellte anschließend Bernd Bücker von Stellwerk
Zukunft die seit Mai laufende Neuausrichtung der Kinder- und Jugendarbeit in Langförden
vor. Als Start seien zunächst die ehemaligen Räumlichkeiten im Untergeschoss
der Grundschule, in dem sich zuvor der Jugendtreff befand, ausgeräumt und die
neuen Räume im Obergeschoss der alten Hausmeisterwohnung auf dem Schulgelände
bezogen worden. Das dortige „Jugendbüro“ sei jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr
durch ihn und einen Kollegen besetzt. Damit sei ein Ort geschaffen worden, an
dem sich die Kinder außerhalb der Schule aufhalten können. Der Anlauf sei
bereits groß. Derzeit interessieren sich überwiegend Kinder der 3. und 4.
Klasse für das Angebot. In Zukunft solle der Fokus auch auf ältere Kinder bzw.
Jugendliche erweitert werden. Bereits nach dieser kurzen Zeit sei der Wunsch
der Kinder nach „einem weiteren Tag in der Woche“ groß. Durch Stellwerk Zukunft
könne personell derzeit jedoch kein weiterer Tag angeboten werden.
