Frau Erste Stadträtin Sollmann führte in das Thema ein. Seitdem das Gulfhaus und damit die Kinder- und Jugendarbeit in städtische Strukturen überführt worden ist, sei bereits Vieles umgesetzt worden. Mit Herrn Hartmann als Stadtjugendpfleger und Herrn Krause als Einrichtungsleiter seien derzeit zwei Vollzeitstellen mit der Jugendarbeit in Vechta betraut. Zudem werden externe Träger eingesetzt. Einer dieser externen Träger, das Stellwerk Zukunft, sei derzeit mit dem Neuaufbau des Jugendtreffs in Langförden beauftragt.

Der Stadtjugendpfleger Tobias Hartmann sowie der Einrichtungsleiter Sebastian Krause stellten anschließend anhand einer Präsentation (Anlage zu TOP 2) die Angebote des Gulfhauses, wie z.B. die festen Gruppenangebote, das Sommerferienprogramm, das Sommerferiencamp sowie das Home Schooling und das Projekt „Cook and Book“ vor. Betont wurde das hohe ehrenamtliche Engagement, ohne welches die vielen Aktionen nicht stattfinden könnten. Zudem wurde ein Einblick in die Jugendkulturarbeit des Jugendkulturvereins Oldenburger Münsterland e.V. gegeben, welche in den Sommermonaten viele verschiedene Veranstaltungen sowohl im Innenhof als auch im Saal des Gulfhauses organisierten.

In Zukunft sollen vermehrt inklusive Angebote im Gulfhaus stattfinden. So wolle eine Ehrenamtliche einen Gebärdensprachenkurs im Gulfhaus anbieten. Zudem solle auch die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiviert werden. Hier würden sich laut Herrn Krause in Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeiterinnen viele Möglichkeiten anbieten. Auch eine Jugendfreizeit für Kinder ab 14 Jahren sei in Zukunft geplant.

Stellvertretend für die Jugendarbeit in Langförden stellte anschließend Bernd Bücker von Stellwerk Zukunft die seit Mai laufende Neuausrichtung der Kinder- und Jugendarbeit in Langförden vor. Als Start seien zunächst die ehemaligen Räumlichkeiten im Untergeschoss der Grundschule, in dem sich zuvor der Jugendtreff befand, ausgeräumt und die neuen Räume im Obergeschoss der alten Hausmeisterwohnung auf dem Schulgelände bezogen worden. Das dortige „Jugendbüro“ sei jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr durch ihn und einen Kollegen besetzt. Damit sei ein Ort geschaffen worden, an dem sich die Kinder außerhalb der Schule aufhalten können. Der Anlauf sei bereits groß. Derzeit interessieren sich überwiegend Kinder der 3. und 4. Klasse für das Angebot. In Zukunft solle der Fokus auch auf ältere Kinder bzw. Jugendliche erweitert werden. Bereits nach dieser kurzen Zeit sei der Wunsch der Kinder nach „einem weiteren Tag in der Woche“ groß. Durch Stellwerk Zukunft könne personell derzeit jedoch kein weiterer Tag angeboten werden.