Beschluss: einstimmig beschlossen

„Um die Jugendarbeit in Vechta weiter auszubauen, wird ab dem Jahr 2022 eine Stelle für ein Berufsanerkennungsjahr im Gulfhaus geschaffen. Die Stelle ist entsprechend im Stellenplan für das Haushaltsjahr 2022 einzuplanen.“


Hierzu lag den Ausschussmitgliedern die Beschlussvorlage 2021/0277 vor.

Frau Erste Stadträtin Sollmann führte einleitend aus, dass der Vortrag unter TOP 2 bereits gezeigt habe, was das Gulfhaus alles biete und welche Projekte noch in Zukunft angegangen werden könnten. Hierfür sei jedoch weitere Unterstützung notwendig.

Herr Krause führte anschließend aus, dass es sich bei den Absolventen des Berufsanerkennungsjahres um Studenten handle, welche ihren Bachelor oder Master in dem Studiengang soziale Arbeit oder Vergleichbares abgeschlossen haben. Damit würde das Gulfhaus mit pädagogischem Knowhow zusätzlich in ihrer Arbeit unterstützt werden können.

Die derzeitigen Überstunden der beiden Vollzeitkräfte zeigen, dass sie mit Ihren Kapazitäten bereits am Limit seien. Alleine die Vorbereitung der Ferienprogramme nehme 40 % der Stundenkapazitäten von dem Stadtjugendpfleger ein. Der offene Treff werde derzeit noch nicht betrieben und die Kooperation mit den Schulen solle auch weiter ausgebaut werden. Zudem stehe auch das Aufholprogramm für Kinder- und Jugendliche nach Corona an. Um die vielen Projekte umzusetzen und auch die Jugendarbeit in Langförden weiter zu intensivieren, sei neben Herrn Krause und Herrn Hartmann eine weitere Vollzeitkraft im Gulfhaus unerlässlich. 

In der nachfolgenden Diskussion wurde die gute Kinder- und Jugendarbeit in Vechta und Langförden gelobt. Vechta und Langförden seien wachsende Städte. Was hierbei oft vernachlässigt werde sei, dass damit auch ein wachsender Bedarf an Kinder- und Jugendarbeit verbunden ist.

Seitens der SPD-Fraktion wurde angefragt, in welchem Umfang eine Stelle in Langförden eingerichtet werden müsse, um den dortigen Bedarf vollständig zu decken. Frau Erste Stadträtin Sollmann erläuterte hierzu, dass Angebot Nachfrage schaffe und damit „mehr“ immer gehe. Zunächst solle jedoch mit einem zweiten Tag in der Woche begonnen werden.

Die CDU-Fraktion fragte, ob der jährliche Wechsel, welcher mit einer BAJ-Stelle verbunden sei, für die Jugendarbeit sinnvoll sei oder mehr Kontinuität benötigt werde. Herr Krause merkte hierzu an, dass natürlich Kontinuität und Verlässlichkeit für eine gute Kinder- und Jugendarbeit wichtig sei. Andererseits würde eine BAJ-Stelle gutes Fachwissen und damit auch Entlastung für die jetzigen Mitarbeiter für einen geringen Einsatz mitbringen. Durch das zumeist junge Alter der Studienabsolventen seien diese nah an den Kindern- und Jugendlichen dran. Die BAJ-Kraft könne auch an der Aufgabe des Aufbaus des Jugendtreffs in Langförden wachsen.

Der Ausschussvorsitzende ließ sodann über folgende Beschlussempfehlung abstimmen.

 

Der Ausschuss für Jugend und Sport schlägt dem Verwaltungsausschuss der Stadt Vechta folgende Beschlussfassung vor:


Abstimmungsergebnis:

einstimmig