Sitzung: 29.09.2021 Ausschuss für Jugend und Sport
Beschluss: einstimmig beschlossen
„Um die Jugendarbeit in Vechta weiter auszubauen, wird ab dem Jahr 2022
eine Stelle für ein Berufsanerkennungsjahr im Gulfhaus geschaffen. Die Stelle
ist entsprechend im Stellenplan für das Haushaltsjahr 2022 einzuplanen.“
Hierzu
lag den Ausschussmitgliedern die Beschlussvorlage 2021/0277 vor.
Frau
Erste Stadträtin Sollmann führte einleitend aus, dass der Vortrag unter TOP 2
bereits gezeigt habe, was das Gulfhaus alles biete und welche Projekte noch in
Zukunft angegangen werden könnten. Hierfür sei jedoch weitere Unterstützung
notwendig.
Herr
Krause führte anschließend aus, dass es sich bei den Absolventen des
Berufsanerkennungsjahres um Studenten handle, welche ihren Bachelor oder Master
in dem Studiengang soziale Arbeit oder Vergleichbares abgeschlossen haben.
Damit würde das Gulfhaus mit pädagogischem Knowhow zusätzlich in ihrer Arbeit
unterstützt werden können.
Die
derzeitigen Überstunden der beiden Vollzeitkräfte zeigen, dass sie mit Ihren
Kapazitäten bereits am Limit seien. Alleine die Vorbereitung der
Ferienprogramme nehme 40 % der Stundenkapazitäten von dem Stadtjugendpfleger
ein. Der offene Treff werde derzeit noch nicht betrieben und die Kooperation
mit den Schulen solle auch weiter ausgebaut werden. Zudem stehe auch das
Aufholprogramm für Kinder- und Jugendliche nach Corona an. Um die vielen
Projekte umzusetzen und auch die Jugendarbeit in Langförden weiter zu
intensivieren, sei neben Herrn Krause und Herrn Hartmann eine weitere
Vollzeitkraft im Gulfhaus unerlässlich.
In
der nachfolgenden Diskussion wurde die gute Kinder- und Jugendarbeit in Vechta
und Langförden gelobt. Vechta und Langförden seien wachsende Städte. Was
hierbei oft vernachlässigt werde sei, dass damit auch ein wachsender Bedarf an
Kinder- und Jugendarbeit verbunden ist.
Seitens
der SPD-Fraktion wurde angefragt, in welchem Umfang eine Stelle in Langförden
eingerichtet werden müsse, um den dortigen Bedarf vollständig zu decken. Frau
Erste Stadträtin Sollmann erläuterte hierzu, dass Angebot Nachfrage schaffe und
damit „mehr“ immer gehe. Zunächst solle jedoch mit einem zweiten Tag in der
Woche begonnen werden.
Die
CDU-Fraktion fragte, ob der jährliche Wechsel, welcher mit einer BAJ-Stelle
verbunden sei, für die Jugendarbeit sinnvoll sei oder mehr Kontinuität benötigt
werde. Herr Krause merkte hierzu an, dass natürlich Kontinuität und
Verlässlichkeit für eine gute Kinder- und Jugendarbeit wichtig sei.
Andererseits würde eine BAJ-Stelle gutes Fachwissen und damit auch Entlastung
für die jetzigen Mitarbeiter für einen geringen Einsatz mitbringen. Durch das
zumeist junge Alter der Studienabsolventen seien diese nah an den Kindern- und
Jugendlichen dran. Die BAJ-Kraft könne auch an der Aufgabe des Aufbaus des
Jugendtreffs in Langförden wachsen.
Der
Ausschussvorsitzende ließ sodann über folgende Beschlussempfehlung abstimmen.
Der
Ausschuss für Jugend und Sport schlägt dem Verwaltungsausschuss der Stadt
Vechta folgende Beschlussfassung vor:
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Abstimmungsergebnis: |
einstimmig |
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